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Netscape: Das Ende des Browser-Kriegs

10.08.2001 | 15:58 Uhr |

Mit der Vorstellung der neuesten Version seines Browsers kurz vor Fertigstellung von Microsofts Internet Explorer 6 will Netscape verlorene Marktanteile zurückerobern. Ob das gelingt, ist fraglich. Sicher ist jedoch, dass Netscape 6.1 deutlich stabiler als die Vorgängerversionen 6.xx ist.

Mit der Vorstellung der neuesten Version seines Browsers kurz vor Fertigstellung von Microsofts Internet Explorer 6 will Netscape verlorene Marktanteile zurückerobern. Ob das gelingt, ist fraglich. Sicher ist jedoch, dass Netscape 6.1 deutlich stabiler als die Vorgängerversionen 6.xx ist. Die Kollegen unseres Schwestermagazins PC World ziehen eine erste Bilanz und wagen einen kleinen Ausblick.

Netscape 6.1 läuft deutlich stabiler als die Vorgängerversion. Mehr Websites als bisher werden anstandslos angezeigt. Dem Nutzer fällt die überarbeitete Bedienoberfläche als erstes ins Auge, doch der Großteil der Verbesserungen liegt unter der Oberfläche.

Eine wesentliche Neuerung ist der "Quick Launch". Der Start des Browsers wird nach Aktivierung dieser Option beschleunigt ("Bearbeiten, Einstellungen, Erweitert"). Allerdings wird das Problem nur verlagert, da der Browser nun jedesmal beim Starten des Betriebssystems in den Arbeitsspeicher geladen wird. Erst wenn man mit der rechten Maustaste auf das Netscape-Icon in der Taskleiste und auf "Shutdown" klickt, ist der Browser ganz geschlossen.

Bei der Eingabe einer Internet-Adresse fällt die automatische Ergänzung der URL auf. Hier hat Netscape endlich mit den Konkurrenten von Microsoft und Opera gleichgezogen. Die Suchfunktionen wurden ebenfalls verbessert.

Auch bei den Sicherheits-Einstellungen legten die Programmierer von Netscape Hand an. Im Menü "Aufgaben, Privatsphäre und Sicherheit" sollen diese nun übersichtlicher zusammengestellt sein.

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