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Neti@home soll Internet schneller und besser machen

28.04.2004 | 17:34 Uhr |

Forscher des Georgia Institute of Technology (Georgia Tech) haben ein Projekt zur Leistungssteigerung des Internet gestartet. Neti@home funktioniert nach dem Muster des bekannten Berkeley-Projekt "Seti@Home" zur Erforschung außerirdischen Lebens. Im Gegensatz zu anderen Analysen der Internet-Performance, die sich in den meisten Fällen auf von Internet-Routern im Backbone gesammelten Daten stützen, wollen die Wissenschaftler in ihre Forschung Informationen von Anwender-PCs einbeziehen.

Forscher des Georgia Institute of Technology (Georgia Tech) haben ein Projekt zur Leistungssteigerung des Internet gestartet. Neti@home funktioniert nach dem Muster des bekannten Berkeley-Projekt "Seti@Home" zur Erforschung außerirdischen Lebens.

Im Gegensatz zu anderen Analysen der Internet-Performance, die sich in den meisten Fällen auf von Internet-Routern im Backbone gesammelten Daten stützen, wollen die Georgia-Tech-Wissenschaftler laut einem Bericht der Computerwoche in ihre Forschung Informationen von Anwender-PCs einbeziehen. Dazu sollen Nutzer die Neti@Home-Software installieren, die in Versionen für Windows, Linux und Solaris sowie im Quellcode vorliegt.

Professor George Riley und der Doktorand Robby Simpson versprechen sich durch die Daten tiefere Erkenntnisse über Abläufe im Internet. Die Software enthält keinerlei Spyware und beeinträchtigt die Leistung der Rechner kaum, versprechen die Wissenschaftler. Zudem lassen sich unterschiedliche Privacy-Stufen konfigurieren.

Die Daten sind allerdings umso aussagekräftiger, je geringer der Datenschutz eingestellt wird. Riley und Simpson hoffen deshalb, dass möglichst viele vertrauensvolle Anwender die Software installieren.

Website des Projekts

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