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PC-Markt profitiert von starker Nachfrage

12.03.2009 | 17:55 Uhr |

Laut IDC sind in Deutschland im vierten Quartal 2008 3,9 Millionen PC-Systeme verkauft worden. Das sind 21 Prozent mehr als im Vorjahr.

Zu diesen Systemen zählt IDC unter anderem Desktop-PCs, Notebooks, Netbooks sowie kleinere Server. In Gesamtwesteuropa betrug das Wachstum im Beobachtungszeitraum hingegen nur 12 Prozent. Für die guten Zahlen in Deutschland sei unter anderem ein stabiles Geschäft mit professionellen Systemen sowie eine hohe Nachfrage nach der neuen Kategorie der Netbooks verantwortlich. Die kleinen Mini-Notebooks würden inzwischen 22 Prozent der portablen Rechner stellen. Allerdings hätten die Netbooks keine herkömmlichen Notebooks verdrängt, sondern seien zusätzliche mobile Systeme. So würden die Netbooks als Zweit- oder Drittsystem genutzt. In Deutschland wurden in 2008 laut IDC eine Million Mini-Notebooks verkauft.

Für das Wachstum des Gesamtmarktes seien ohnehin primär die mobilen Systeme verantwortlich. So sind im vierten Quartal 2008 in Deutschland insgesamt 2,5 Millionen portable Systeme verkauft worden, dies entspricht einem Wachstum von 42,5 Prozent. Laut IDC wird sich das Wachstum in 2009 zwar verlangsamen, aber die Zahl der mobilen Rechner wird weiter zulegen. Dabei wird insbesondere der Absatz von Netbooks stark zunehmen. ( TecChannel /mha)

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