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Netbook-Markt schrumpft weiter

12.03.2013 | 05:17 Uhr |

Die kleinen Netbooks sind nach Ansicht des Branchenverbands Bitkom nur noch ein Nischenprodukt.

Vor der starken Verbreitung von Tablets und Smartphones galten Netbooks noch als schick und praktisch für das Surfen im Internet. Der IT-Branchenverband Bitkom rechnet für das aktuelle Geschäftsjahr jedoch mit einem Absatz von nur 190.000 Geräten in Deutschland. Damit hätte sich das Interesse an den geschrumpften Notebooks im Vergleich zum Vorjahr halbiert.

Am erfolgreichsten waren Netbooks im Jahr 2009. In diesem Zeitraum wurden in Deutschland noch zwei Millionen der auf Mobilität getrimmten Notebooks abgesetzt. Die Stelle der Netbooks nehmen nach Ansicht von Bitkom mittlerweile Tablets und Smartphones ein. Eine Prognose des Marktforschungsinstituts EITO geht davon aus, dass sich in diesem Jahr rund fünf Millionen Deutsche für einen Tablet-PC entscheiden.

iPad statt EeePC: Das Ende der Netbooks

Die große Preisersparnis bei der Anschaffung eines Netbooks spielt dabei nur selten eine Rolle. Durchschnittlich schlage ein Netbook mit 205 Euro zu Buche, ein Tablet kostet 475 Euro. Entsprechend werde sich der Umsatz aus dem Verkauf von Netbooks in diesem Jahr nur noch auf 39 Millionen Euro belaufen. Der einstige Wachstumstreiber der PC-Branche wird somit endgültig zum Nischenprodukt.

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