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NetApp stellt Clustered Data OnTap 8.2 vor

24.06.2013 | 08:28 Uhr |

NetApp fokussiert mit der neuen Version 8.2 von Clustered Data OnTap auf den unterbrechungsfreien Betrieb der Speichersysteme im Rechenzentrum sowie eine hohe Skalierbarkeit auf bis zu 69 PByte.

NetApp erweitert sein Storage-Betriebssystem Clustered Data OnTap mit der neuen Version 8.2 um viele Features. Der Hersteller nutzt OnTap bei allen eigenen Speichersystemen der FAS-Serien. Mit der Version 8.2 will NetApp vor allem den unterbrechungsfreien Betrieb mit einer Verfügbarkeit von über 99,999 % garantieren. Damit ist laut NetApp auch bei geplanten Wartungsfenstern ein kontinuierlicher Datenzugriff durch eine dynamische Lastverteilung und unterbrechungsfreier Datenmigration möglich.

Clustered Data OnTap 8.2 erlaubt eine Skalierung auf bis zu 69 Petabyte Kapazität. Die Software kann dabei insgesamt 24-Controller-Nodes verwalten. In diesem Storage-Cluster ermöglicht OnTap 8.2 maximal 49.000 LUNs sowie 12.000 NAS-Volumes für mehr als 100.000 Clients. Als Haupteinsatzgebiet für Clustered Data OnTap 8.2 sieht NetApp vor allem virtualisierte Umgebungen und Cloud-Szenarien. Das Betriebssystem ermöglicht hier ähnlich der Server-Virtualisierung eine Abstrahierung des physischen Speichers zu sogenannten Storage Virtual Machines SVM. Speicherplätze lassen sich so zwischen physischen Speichersystemen verschieben oder migrieren, ohne dass Anwender etwas davon mitbekommen. Das Betriebssystem ermöglicht auch einen höheren Grad an Automatisierung, um Lastspitzen oder Kapazitätsengpässe abzupuffern. Clustered Data ONTAP verbessert laut NetApp auch die Service-Level für den gesamten Lebenszyklus einer Applikation und ermöglicht dynamisches Zuweisen, Bereitstellen und Austauschen von Storage-Ressourcen.

NetApp weist bei Clustered Data OnTap 8.2 auf folgende Kernfunktionen und Verbesserungen hin:

  • Granulare Servicequalität (QoS) zur Einhaltung der Service-Level für die Applikationsperformance in mandantenfähigen Umgebungen sowie in SAN- und NAS-Umgebungen mit mehreren Workloads.

  • NetApp SnapVault Disk-to-Disk-Backup: Einsparungen durch Komprimierung und Deduplizierung sollen über das gesamte Netzwerk hinweg erhalten bleiben. Restores von Daten, Applikationen und Virtual Machines (VMs) im Petabyte-Bereich seien unmittelbar verfügbar.

  • Laut Hersteller kostengünstige und flexible Einführungsmodelle, darunter Single Node- und Switch-lose Konfigurationen zur unterbrechungsfreien und bedarfsorientierten Skalierung der Infrastruktur.

  • Storage-VMs, die Software-definierte Vorhaben unterstützen und durch Storage-Dienste aus einem heterogenen Hardware-Pool mehr Agilität bieten.

  • Integrierter Support für SMB 3.0 und ODX, Skalierbarkeit unter Microsoft Windows 2012 Hyper-V.

  • Erweiterter Support für VMware vSphere Storage APIs, Horizon Suite und vCloud Suite

  • Kontinuierlicher Datenzugriff während Controller-Upgrades.

  • Unterstützung aktuelle Storage-Protokolle wie SMB 3.0, pNFS v4.1, iSCSI, FCoE und Fibre Channel

  • Neue Bewertungs-, Migrations- und Optimierungsservices sowie verbesserte Implementierungsleistungen.

  • Automatisierungs- und Monitoringverbesserungen für die NetApp OnCommand Management Suite.

"CIOs sehen sich vermehrt als Vermittler von Informationsservices und weniger als Entwickler von Applikationen oder Betreiber von Datacentern", erklärt Alexander Wallner, Area Vice President Central EMEA, bei NetApp. "Diese neue Rolle erfordert Technologien, die zum einen die Reaktionszeit der IT verkürzen und zum anderen die Effizienz von Betrieb und Ressourcen verbessern", fügt Wallner hinzu. Mit Clustered Data OnTap will NetApp diese Anforderungen erfüllen und Storage-Silos vermeiden. Mit der Software lassen sich so auch nicht nur die NetApp-eigenen FAS-Systeme verwalten und einbinden, sondern auch andere Plattformen. (cvi/tecChannel)

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