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Nehmen Sony und Nintendo die Xbox in die Mangel?

02.04.2002 | 14:28 Uhr |

Der Absatz der Xbox läuft wohl nicht ganz so, wie Microsoft sich das vorgestellt hat, der hohe Preis scheint viele Konsolenfreaks abzuschrecken. Die Konkurrenz des Redmonder Riesen legt jetzt Gerüchten zufolge noch einmal nach, um mit zusätzlichen Preissenkungen bei Gamecube und Playstation Microsoft unter Druck zu setzen.

Der Absatz der Xbox läuft wohl nicht ganz so, wie Microsoft sich das vorgestellt hat (PC-WELT berichtete), der hohe Preis scheint viele Konsolenfreaks abzuschrecken. Die Konkurrenz des Redmonder Riesen legt jetzt Gerüchten zufolge noch einmal nach, um mit zusätzlichen Preissenkungen bei Gamecube und Playstation Microsoft unter Druck zu setzen.

Sowohl Nintendo als auch Sony sollen nach Informationen der englischen Nachrichten-Website "The Inquirer" angeblich Preissenkungen bei ihren Konsolen planen. Nintendo will demnach den Preis für seinen ohnehin relativ günstigen Gamecube noch weiter senken. In den USA kostet der Spielwürfel 199 Dollar (rund 228 Euro), in Europa soll er zur Markteinführung am 3. Mai rund 249 Euro kosten.

Auch für Sony erwartet "The Inquirer" einen Preisrutsch. Guido Alt, Senior PR-Manager von Sony Deutschland, dementierte gegenüber PC-WELT jedoch, dass das Unternehmen tatsächlich eine Preisenkung für die Playstation 2 plane. Diese Gerüchte seien nicht zutreffend. Sony vertraue stattdessen im Konkurrenzkampf mit Microsofts Xbox auf sein überzeugendes Angebot von hochwertigen Spiele-Titeln.

Microsoft kann zur Steigerung der Nachfrage für seine Xbox jedoch kaum die Preise senken. Nach Angaben des deutschen Microsoft-Chefs Kurt Sibold liegt der offizielle Preis bereits unter den Herstellungskosten. Microsoft bezieht die Komponenten für die Xbox von Nvidia und Intel.

PC-WELT-Ratgeber: Microsofts Spielekonsole X-Box unter der Lupe

Playstation schlägt Xbox 2:1 (PC-WELT Online, 28.03.2002)

Ausblick auf die Playstation 3 (PC-WELT Online, 25.03.2002)

Xbox in Australien unter den Erwartungen (PC-WELT Online, 21.03.2002)

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