Navigationssystem
OHB Systems baut acht neue Galileo-Satelliten
Das europäische Satelliten-Netz für unterschiedliche Navigationsanwendungen macht Fortschritte. Das deutsche Unternehmen OHB soll weitere acht Galileo-Satelliten bauen.
Lange war es still um das europäische Satellitennavigationssystem Galileo. Nun hat die EU-Kommission einen neuen Auftrag an den Bremer Raumfahrtkonzern OHB erteilt, der den Bau von acht Satelliten umfasst. Das Unternehmen ist bereits mit dem Bau von 14 Satelliten betraut worden und kann sich nun über einen Anschlussauftrag für 250 Millionen Euro freuen.
Einmal mehr konnte OHB damit den Rivalen EADS Astrium ausstechen. Zusammen mit der in Frankreich ansässigen Firma Arianespace soll sich EADS jedoch darum bemühen, vier anstelle der bislang zwei Himmelskörper mit einer Rakete in den Weltraum zu transportieren.
Der Zuschlag für OHB kam etwas überraschend. Erst vor einem Jahr gelangten Gesprächsfetzen über die Plattform Wikileaks an die Öffentlichkeit. Darin äußerte sich der damalige Chef Berry Smutny negativ über das Galileo-Projekt und bezeichnete dieses als „dumme Idee“, mit der Steuergelder verschwendet würden. Trotz seiner Dementi musste er nach diesem Skandal seinen Posten räumen.
Einmal mehr konnte OHB damit den Rivalen EADS Astrium ausstechen. Zusammen mit der in Frankreich ansässigen Firma Arianespace soll sich EADS jedoch darum bemühen, vier anstelle der bislang zwei Himmelskörper mit einer Rakete in den Weltraum zu transportieren.
Der Zuschlag für OHB kam etwas überraschend. Erst vor einem Jahr gelangten Gesprächsfetzen über die Plattform Wikileaks an die Öffentlichkeit. Darin äußerte sich der damalige Chef Berry Smutny negativ über das Galileo-Projekt und bezeichnete dieses als „dumme Idee“, mit der Steuergelder verschwendet würden. Trotz seiner Dementi musste er nach diesem Skandal seinen Posten räumen.
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Durch Galileo sollen deutlich präzisere Ortsbestimmungen möglich werden als mit dem bislang genutzten US-Navigations-Netz GPS. Die Kosten des Projekts übersteigen jedoch mittlerweile die Fünf-Milliarden-Marke, ursprünglich wurde mit dreieinhalb Milliarden Euro gerechnet.
Durch Galileo sollen deutlich präzisere Ortsbestimmungen möglich werden als mit dem bislang genutzten US-Navigations-Netz GPS. Die Kosten des Projekts übersteigen jedoch mittlerweile die Fünf-Milliarden-Marke, ursprünglich wurde mit dreieinhalb Milliarden Euro gerechnet.


