Stößt der Sauger mit dem vorderen Sensor gegen ein Hindernis, ändert er die Bewegungsrichtung. Erkennt Roomba eine Wand, so kann er dieser folgen. Eingelassene Türen werden hierbei ebenfalls erkannt - der Roboter ändert die Bewegungsrichtung in die Türflucht. Stößt er dann jedoch wieder an den Türrahmen, wird das Wand-Programm wieder beendet und ein regulärer Richtungswechsel vorgenommen.
Sobald der Sauger den Bodenkontakt verliert, wird das Gerät aus Sicherheitsgründen deaktiviert. Treppenstufen meistert der Sauger übrigens problemlos: Ein Sensor unter dem Gerät erkennt, wenn Roomba auf einer Treppenstufe "über dem Rand hängt," und ändert umgehend die Bewegungsrichtung. Somit ließe sich theoretisch auch ein Tisch saugen.
Soll der Roboter nur einen Teil eines Raumes saugen oder es sind keine Türen vorhanden, mit denen sich der Raum schließen lässt, kann hierfür die virtuelle Wand verwendet werden. Hierbei handelt es sich um einen Infrarot-Sender, der von Roomba als Wand interpretiert wird.
Da Roomba keine virtuelle Karte des zu saugenden Raums erstellt, braucht das Gerät relativ lange zum Reinigen. Im Test machte es den Anschein, dass Roomba nur zufällig gewählte Änderungen der Bewegungsrichtung vollziehen kann. Dennoch ist das Ergebnis erstaunlich: Da das Gerät den Raum relativ lange durchfährt, wird dieser nach und nach vollständig durchfahren.
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