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Nano-Elektronik: EU-Kommission genehmigt Millionenhilfe für Forscher in Dresden

Die Europäische Kommission hat staatliche Beihilfen für ein Forschungsvorhaben zur Nano-Elektronik in Sachsen in Höhe von 232,5 Millionen Euro genehmigt.

In dem Projekt wollen die Infineon Technologies AG, die Fraunhofer-Gesellschaft und die Advanced Micro Devices Inc. (AMD) in Dresden gemeinsam neue Technologien entwickeln und zwei neue Forschungszentren aufbauen. Die Gesamtkosten betragen rund 700 Millionen Euro, teilte die Brüsseler Behörde zu ihrer Entscheidung am Donnerstag mit.

Das Vorhaben soll 190 neue Forscherstellen schaffen und vorhandene Jobs bei Infineon und AMD absichern. EU-Kommissarin Neelie Kroes, deren Wettbewerbsexperten die Rechtmäßigkeit der Beihilfe untersucht haben, erklärte: "Ich freue mich, eine Hilfe zu genehmigen, die Europas Wettbewerbsfähigkeit auf dem Gebiet der nanoelektronischen Technologien vergrößert, die Innovation vorantreibt und zugleich zur wirtschaftlichen Entwicklung einer unterstützten Region beiträgt." Die Beihilfe schließt auch 48 Millionen Euro aus dem EU-Fonds zur Regionalentwicklung ein.

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