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Nachteile durch Microsoft-Spaltung

Bill Gates nimmt die rasante Verbreitung des Loveletter-Wurms zum Anlass, vor einer Aufspaltung seines Unternehmens zu warnen. Sein Argument: Hilfreiche Updates für Windows- und Office-Programme wären schwieriger zu bekommen.

Während die Ermittler fieberhaft nach dem Urheber des Loveletter-Wurms fahnden, warnte Microsoft-Gründer Bill Gates vor den Folgen, die die vom US-Justizministerium geforderte Zerschlagung seines Unternehmens für die Sicherheit der Verbraucher haben könnte. "Updates für Windows- und Office-Programme (von Microsoft), die vor Angriffen wie dem I-love-you-Wurm schützen könnten, wären dann für die Anwender viel schwieriger zu bekommen», schrieb Gates in einem Beitrag für die aktuelle Ausgabe des US-Magazins "Time".

Der Mail-Wurm "I love you" hatte ausschließlich bei Microsoft-Produkten zugeschlagen. Kritiker werfen dem Software-Riesen vor, zu wenig gegen die Anfälligkeit seiner Betriebssysteme und Anwendungen zu tun. Firmensprecher hatten die Vorwürfe vehement zurück gewiesen - und jetzt will man den Spieß offenbar noch umdrehen. (PC-WELT, 09.05.2000, dpa/ sp)

Microsoft will Windows-Code offen legen (PC-WELT Online, 8.5.2000)

I love you: Neuer Verdacht (PC-WELT Online, 8.5.2000)

Ansteckender Liebesbrief: Die Fakten

Umfrage der Woche: Der tückische Liebesbrief

Juni-Heft der PC-WELT mit Antiviren-Software gegen Loveletter-Virus (PC-WELT Online, 5.5.2000)

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