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Nachschub für billige LCD-Fernseher

In Südkorea haben Samsung und Sony eine Fabrik zur Herstellung von Flüssigkristall-Scheiben gestartet, die ab nächstem Jahr Panels einer ganz neuen Dimension produzieren wird. Das gemeinsame Unternehmen firmiert unter dem Namen S-LCD.

Am heutigen Donnerstag haben im südkoreanischen Tangjung die Büros der neu gegründeten S-LCD Corp. geöffnet, erste Produktionsanlagen wurden in den Hallen installiert. Das Werk wird sowohl für Samsung als auch für Sony die wichtigste Quelle für LCD-Panels sein. Die Produktion soll in der ersten Jahreshälfte 2005 beginnen und später bis zu 60.000 Panels pro Monat erreichen.

Es handelt sich um eine Produktionslinie der so genannten siebten Generation, die Scheiben bis zu einer Größe von 187 x 220 Zentimeter herstellt. Aus jeder Scheibe entstehen mehrere LC-Displays. Wie immer sollen mit wachsender Panel-Größe die Herstellungskosten pro Display fallen.

Samsung und Sony hatten S-LCD offiziell im April 2004 gegründet und reagieren damit auf die wachsende Nachfrage nach Flachbildschirmen im TV-Bereich. Beide Firmen halten jeweils etwa 50 Prozent der Anteile, die sich auf etwa 1,8 Milliarden US-Dollar belaufen.

Das Gebäude des Gemeinschaftsunternehmens S-LCD von Samsung und Sony
Vergrößern Das Gebäude des Gemeinschaftsunternehmens S-LCD von Samsung und Sony
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