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Identitäts-Diebstahl droht vielen Anwendern

10.10.2007 | 14:59 Uhr |

Jeder vierte Anwender soll es mit der Sicherheit im Internet nicht allzu ernst nehmen. Beispielsweise, indem er oder sie nachlässig mit Passwörtern umgeht und sie zudem selten ändert. Das ergab eine Studie von McAfee.

Sicherheitsspezialist McAfee hat im Rahmen einer neuen Studie ermittelt, dass sich nahezu einer von vier Computerbenutzern in Europa einem hohen Risiko hinsichtlich Online-Betrug und Identitätsdiebstahl aussetzt. Grund hierfür seien nachlässige Gewohnheiten beim Umgang mit Passwörtern.

Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass fast ein Viertel (24%) der Anwender ein einheitliches Passwort für den Zugriff auf alle Online- Accounts nutzt und dass fast die Hälfte (43%) dieses nie ändert. Damit steigt das Risiko, die eigene Identität preiszugeben, wenn das Passwort gehackt oder gestohlen wird.

Fast ein Drittel (30%) der Leute nutzt nach wie vor Passwörter mit nur ein bis sechs Zeichen und fast ein Viertel (22%) nutzt nur Buchstaben.

Die beliebtesten Passwörter waren Haustiernamen, gefolgt von einem Hobby und dann dem Mädchennamen der Mutter. Dies überrascht nicht, ist aber angesichts von Social-Networking-Webseiten wie Facebook und MySpace, die viele dieser Informationen enthalten, als kritisch einzustufen.
Die Herkunft der Top Ten der beliebteste Passwörter in Europa:

1. Name eines Haustiers
2. Ein Hobby
3. Mädchenname der Mutter
4. Geburtsdatum eines Familienmitglieds
5. Eigenes Geburtsdatum
6. Name des Partners
7. Eigener Name
8. Lieblingsfußballmannschaft
9. Lieblingsfarbe
10. Erste Schule

Die Untersuchung wurde unter 3.500 Verbrauchern in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und den Niederlanden durchgeführt.

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