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Nachgehakt: DRAM-Module-Preise steigen um 14 Prozent im April

02.04.2004 | 11:54 Uhr |

Schon seit einiger Zeit verdichten sich die Zeichen, dass die DRAM-Preise anders als früher nach der CeBIT nicht sinken, sondern steigen werden. Grund dafür ist der, dass PC-Riesen wie HP und Dell praktisch die Spotmärkte leersaugen, so dass für die kleineren Hersteller wenig Luft bleibt, zu akzeptablen Preisen Speicherchips zu bekommen.

Schon seit einiger Zeit verdichten sich die Zeichen, dass die DRAM-Preise anders als früher nach der CeBIT nicht sinken, sondern steigen werden. Grund dafür ist der, dass PC-Riesen wie HP und Dell praktisch die Spotmärkte leersaugen, so dass für die kleineren Hersteller wenig Luft bleibt, zu akzeptablen Preisen Speicherchips zu bekommen. Unsere Kollegen von Computerpartner sind den Preissteigerungen nachgegangen.

Die Speicherinformations-Website DRAMexchange berichtet von höhereren Abnehmerpreisen. Die Vertragspreise für DDR-Module mit 256 Megabyte werden im April, traditionell der schwächste Monat, dementsprechend um bis zu 14 Prozent steigen, heißt es von DRAM-Herstellern.

Die Elixier-Module Nanya Technology aus Taiwan steigen voraussichtlich um 14 Prozent auf 40 Dollar. Die Chippreise von Samsung Electronics legen um zehn Prozent zu, die von Infineon um fünf bis sechs Prozent.

Samsung und Micron, die beiden größten DRAM-Lieferanten, können offenbar schon jetzt nicht mehr die Nachfrage von PC-OEMs (Original Equipment Manufacturer, sprich der PC-Anbieter) bedienen. Hynix Semiconductor plant dem Vernehmen nach, Ende des Monats die Lieferung auf den Spotmarkt auszusetzen.

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