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Nachgefragt: Ist die Lebensdauer Ihres Druckers vorprogrammiert?

25.07.2005 | 17:01 Uhr |

Die PC-WELT geht der Frage nach, ob Sie eigentlich selbst bestimmen, wie lange Ihr Drucker hält, oder ob das beim Kauf schon längst feststeht.

Ihr Tintenstrahldrucker dient Ihnen schon seit Jahren ohne Mucks. Sie sind zufrieden. Das heißt, bis zu dem Tag, an dem der Treiber verkündet: „Die Lebensdauer einiger Druckerteile ist fast abgelaufen. Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler, um die Teile auszutauschen."

Das ist einem PC-WELT-Leser mit seinem Epson Stylus C70 passiert. Für uns Grund genug, beim Hersteller direkt nachzuhaken, was es mit derartigen Meldungen auf sich hat, und wie sich der Anwender in einem solchen Fall verhalten sollte.

Hinter der beschriebenen Meldung des Epson-Druckertreibers verbirgt sich laut Hersteller eine Überlastung des Geräts. Der Durchsatz war stärker, als für dieses Modell vorgesehen. Die Verbrauchsüberwachung und das Vergleichen mit hinterlegten Vorgaben passiert permanent.

Als weitere Auslöser gelten Tinten, die nur bedingt kompatibel sind, etwa weil der Anwender die Kartuschen wieder befüllt. In solchen Fällen kann sich zu viel Tinte im Inneren des Geräts ansammeln. Dann warnt der Treiber nicht nur, sondern arbeitet auch nicht mehr. Am Ende hilft nur eine Reparatur, bei der pauschal auf jeden Fall 74 Euro fällig werden.

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