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Nachfolger des aktuellen Smart steht auf der IAA - Smart fourjoy

05.09.2013 | 11:41 Uhr |

Mercedes-Benz zeigt auf der IAA in Frankfurt den Smart fourjoy. Dabei handelt es sich um eine Viersitzer-Studie, die einen Ausblick auf die nächste Smart-Generation bietet. Der smart fourjoy fährt mit Strom.

Es gab schon einmal einen Smart mit mehr als nur zwei Sitzen, den ForFour. Er existierte keineswegs nur als Studie, sondern wurde einige Jahre lang verkauft. Technisch war der Smart ForFour eng mit dem Mitsubishi Colt verwandt, Daimler und Mitsubishi waren eine Zeitlang ja eng miteinander verflochten. Aber nach nur knapp über zwei Jahren beendete Smart die Produktion des 4- beziehungsweise 5-Sitzers wegen Erfolglosigkeit im Jahr 2006. Nachdem bereits 2005 der Smart Roadster eingestellt worden war, blieb von der Smartfamilie nur noch der bis heute gebaute Smart Fortwo (aktuelles Modell: 451) übrig. Mercedes-Benz arbeitet bereits an dessen Nachfolger. Und stellt auf der IAA in Frankfurt (12. bis 22. September 2013) eine viersitzige Studie des nächsten Smart vor.

Die Studie ist nach allen Seiten offen.
Vergrößern Die Studie ist nach allen Seiten offen.
© Smart

Der Smart fourjoy bietet vier vollwertige Sitze. Bei der auf der IAA gezeigten Studie fehlen noch Türen, Heckscheiben und Dach, wodurch der Betrachter freien Blick auf den Innenraum hat. Der Smart fourjoy misst 3,494 x 1,978 x 1,494 Millimeter (Länge/Breite/Höhe) und hat einen Wendekreis von 9,1 Meter. Ein 55-kW-Permanentmagnetmotor treibt die Studie an. Die Lithium-Ionen-Batterie besitzt eine Kapazität von 17,6 kWh. Komplett entleert, lässt sich die Batterie in den Stromsystemen der meisten Länder mit einer Ladezeit von maximal sieben Stunden – quasi über Nacht – an der Haushaltssteckdose oder Ladestation wieder voll aufladen, wie der Hersteller verspricht. Mit dem 22-kW-Bordlader und einem Schnellladekabel kann die Ladezeit an einer Wallbox oder öffentlichen Ladestation laut Smart auf unter eine Stunde verkürzt werden.

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Die vom aktuellen Smart her bekannte Tridion-Sicherheitszelle sorgt auch bei der Studie für die nötige Chrash-Sicherheit. Bei der Studie besteht sie aus poliertem Vollaluminium in schimmerndem Hochglanz-Finish.

Betankt wird mit Strom
Vergrößern Betankt wird mit Strom
© Smart

In Kontrast zum Aluminium der Tridion-Zelle steht der weiße Perleffekt-Lack von Stoßfängern, Fronthaube und Heckklappe. Wie bei der ersten Generation des Smart fortwo sind die Rückleuchten in die Tridion-Zelle integriert. Turbinenartig wurden dort Cubes ins Plexiglas eingearbeitet. Bei Front- wie Heckleuchten kommen ausschließlich LEDs zum Einsatz.

Zwei Smartphones sind im Armaturenbrett und auf dem Mitteltunnel im Fond angebracht. Sie sollen „zeitgemäße Connectivity und maßgeschneidertes Entertainment für alle vier Passagiere“ ermöglichen. Allerdings schweigt sich MB darüber aus, wie diese Konnektivität genau funktioniert, sprich: Ob das von Mercedes-Benz bekannte Comand Online zum Einsatz kommt. Allerdings müsste MB in diesem Fall die Optik von Comand so überarbeiten, dass sie zu dem „leichten“ Smart passt. Denn Comand präsentiert sich im Mercedes doch sehr gediegen und „schwer“, so wie es eben zu einer schweren Limousine passt. Aber nicht zu einem kleinen Stadtflitzer.

Der viersitzige Serien-Smart soll Ende 2014 auf den Markt kommen. Zum Preis gibt es noch keine Angaben.

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