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Sharp GX34 - Black Beauty mit Schönheitsfehlern

Sharp und Vodafone haben mit dem GX34 ein neues Handy für den europäischen Markt vorgestellt. Beim Nachfolger des GX33 wurde vor allem die Kamera verbessert und das Speicherproblem gelöst, beim mobilen Datentransfer muss der Kunde allerdings Abstriche machen. Über Preis und Verfügbarkeit liegen derzeit keine näheren Angaben vor.

Der Handyhersteller Sharp hielt sich in den vergangenen Monaten mit Neuvorstellungen für den deutschen Mobilfunkmarkt zurück, dabei hatten die Japaner in der Vergangenheit eng mit Vodafone zusammengearbeitet. Dass alte Freundschaften ewig halten, stellt das GX34 unter Beweis. Der Folder ist für den europäischen Markt bestimmt und positioniert sich aus technischer Sicht im Mittelfeld. Gegenüber dem Vorgänger GX33 wurde vor allem die Kamera aufgewertet und das Speicherproblem gelöst.

Die überholte VGA-Kamera des GX33 ist passé. Entscheidet sich der Kunde für das neue Modell, kann er Fotos künftig mit bis zu 2 Megapixeln Auflösung schießen und via Bluetooth 2.0 verschicken. Eine Voransicht ist auf dem 176x220 Pixel großen Innendisplay möglich. Die Videoqualität wurde von 128x96 auf 176x144 Pixel verbessert. Auch beim Speicher hat Sharp die Spendierhosen an und gibt dem GX34 einen Steckplatz für microSD-Karten mit auf den Weg, beim Vorgänger musste man sich mit 9 MB Speicher begnügen und auf Erweiterungen verzichten.

Die restliche Technik bleibt unverändert. Das Klapphandy funkt nahezu weltweit in den GSM-Netzen (Triband), dafür muss der Kunde beim Datentransfer Abstriche machen. Informationen werden durch das GPRS-Nadelöhr gepresst, auf die Ausbaustufe EDGE wird verzichtet. Die Verwandtschaft zum GX33 zeigt sich auch im Detail: mit Abmessungen von 93x44,6x21 mm und einem Gewicht von 87 g ist das GX34 ebenso groß und schwer wie sein Vorgänger. Über Preis und Verfügbarkeit liegen derzeit keine Angaben vor.

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