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Nach tödlichem Unfall - Selfie-freie Zonen in Mumbai gefordert

02.02.2016 | 15:57 Uhr |

Die Bewohner der Millionenstadt Mumbai fordern nach mehreren tödlichen Unfällen nun die Einführung Selfie-freier Zonen.

In Indien hat sich in dieser Woche erneut ein tödlicher Unfall beim Selfie-Schießen ereignet. Ein 16-jähriger Junge stellte sich vor einen heranrollenden Zug auf die Gleise und wollte ein Selbstportrait aufnehmen. Er schaffte es allerdings leider nicht, die Gleise rechtzeitig wieder zu verlassen und wurde von dem Zug erfasst. Er erlag seinen Verletzungen.

Die Polizei bezeichnet den Tod des Jugendlichen als „idiotischen Unfall“. Laut einem Polizeisprecher sei im Selfies-Schießen in gefährlichen Situationen ein aktueller Trend zu erkennen. Immer mehr Jugendliche riskierten dabei ihr Leben.

Mehr Menschen durch Selfie gestorben als durch Hai-Angriffe

Erst Anfang Januar ertrank in Mumbai ein Mann, weil er ein Mädchen retten wollte, das beim Selfie-Schießen ins Meer gestürzt war. Als Reaktion fordern die Bürger von Mumbai nun die Einführung von 16 Selfie-freien Zonen mit Rettern auf Abruf und Warnschildern.

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