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Nach Origami – was hat Microsoft als nächstes vor?

21.03.2006 | 12:44 Uhr |

Das Hauptgeschäft der Firma Transmeta ist die Lizenzierung seiner Chip-Technologien an Hardware-Hersteller, beispielsweise seiner so genannten Longrun2-Technologie, die den Stromhungers von Chips eindämmen kann. Wie nun bekannt wurde, arbeitet Transmeta an einem Geheimprojekt für Microsoft.

Mit dem Rätselraten um das Projekt Origami sorgte Microsoft ab Ende Februar bis zur Auflösung des Geheimnisses auf der CeBIT für Furore. Nun sind aus einer anderen Ecke Infos zu einem weiteren Geheimprojekt von Microsoft durchgesickert. Transmeta soll dabei ihre Finger im Spiel haben.

Transmeta hat demnach bereits im Mai letzten Jahres eine Serie von Vereinbarungen mit Microsoft geschlossen – nach diesen sollten rund 30 Transmeta-Mitarbeiter Entwicklungs-Dienste für ein "proprietäres Microsoft Projekt" leisten. Das kam jetzt bei dem jährlich von Transmeta herausgegebenen Bericht an die US-Aufsichtsbehörden heraus.

Die Arbeiten für diese Vereinbarungen seien demnach "im wesentlichen abgeschlossen" und Transmeta befand sich, zum Zeitpunkt der Abgabe des Berichts, in Verhandlungen für zusätzliche Dienste für das Jahr 2006. Diese sollten sich allerdings nicht in demselben Rahmen bewegen wie bislang vereinbartes.

Wie der Seattle Post-Intelligencer zu berichten weiß, stehen die Arbeiten nicht in Beziehung zu den Ultra Mobile PCs - also dem Projekt Origami. Transmetas Arbeiten drehen sich Angaben der Zeitung zufolge um den Niedrigenergie-Mikroprozessor Efficeon.

Microsoft war bislang noch nicht bereit, das Projekt zu diskutieren, so der Post-Intelligencer. Die in Santa Clara, Kalifornien, ansässige Transmeta konnte von unseren Kollegen des IDG News Service bis Redaktionsschluss nicht erreicht werden.

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