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Nach Blaster-Wurm: Neue Attacke bedroht faule User

18.09.2003 | 10:27 Uhr |

Der Blaster-Wurm hat im vergangenen Monat eine Infizierungslawine im Internet verursacht und das obwohl Microsoft die Sicherheitslücke, die sich der Wurm zunutze machte, schon länger geschlossen hatte. Eine ähnliche Lawine könnte schon demnächst Tausende von Rechnern mit einem neuen Wurm infizieren. Erneut ist der Windows-Dienst RPC schuld. Microsoft hat in der vergangenen Woche zwar mittels eines neuen Patches weitere Sicherheitslücken geschlossen - bei allen, die diesen neuen Patch noch nicht installiert haben, könnte aber demnächst ein neuer Wurm zur Gefahr werden.

Der Blaster-Wurm hat im vergangenen Monat eine Infizierungslawine im Internet verursacht und das obwohl Microsoft die Sicherheitslücke, die sich der Wurm zunutze machte, schon länger geschlossen hatte ( wir berichteten ).

Den Ärger mit dem Blaster-Wurm hätten sich die User ersparen können, wenn sie gleich den Microsoft-Patch installiert und somit den Wurm erst gar nicht auf ihren Rechner gelassen hätten.

Eine ähnliche Lawine könnte schon demnächst wieder Tausende von Rechnern treffen. Die Ausgangssituation ist dieselbe: Schuld ist erneut eine Sicherheitslücke im Windows-Dienst RPC, die auch schon der Blaster-Wurm ausnutzte.

Microsoft hat vor einigen Tagen einen zweiten Sicherheitspatch veröffentlicht ( wir berichteten ), der viele neue Sicherheitslücken in diesem Windows-Dienst schließt. Eine dieser Sicherheitslücken könnte nun zu einem erneuten Angriff führen, denn Tüftler haben im Internet einen Programmcode in der Programmiersprache "C" veröffentlicht, der demonstriert, wie diese Lücke ausgenutzt werden kann.

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