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NTT DoCoMo spürt stärkeren Gegenwind

27.10.2006 | 11:11 Uhr |

Der verschärfte Wettbewerb hat Japans größtem Mobilfunkbetreiber NTT DoCoMo in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 2006/2007 zugesetzt.

Der Nettogewinn fiel im Ende September abgelaufenen Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr um 19,6 Prozent auf 309,8 Milliarden Yen (rund 2,1 Milliarden Euro), teilte das Unternehmen in Tokio mit. Der Umsatz stieg geringfügig um 0,4 Prozent auf 2,4 Billionen Yen.

Nachdem in Japan kürzlich ein neues System eingeführt wurde, womit Handy-Nutzer bei einem Wechsel des Anbieters ihre Nummer behalten können, korrigierte NTT DoCoMo nun seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2006/2007 von 4,84 auf 4,79 Billionen Yen nach unten. Der Anbieter geht davon aus, das sich der ohnehin starke Wettbewerb weiter verschärft. Unter dem Strich erwartet DoCoMo jedoch für das Gesamtjahr unverändert mit einem Nettogewinn von 488 Milliarden Yen. Der Betriebsgewinn soll sich wie bisher prognostiziert bei 810 Milliarden Yen einpendeln. (dpa/mb)

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