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NTT DoCoMo präsentiert Prototypen neuer HSDPA Handys

Während die Ausrüstung der UMTS-Netze mit der auf dem 3G-Standard WCDMA basierenden HSDPA-Technologie (High Speed Downlink Packet Access) langsam abgeschlossen ist, werden vermehrt Mobiltelefone vorgestellt, die diesen neuen Übertragungsstandard unterstützen. So kündigte z.B. der weltweit drittgrößte Handy-Hersteller Samsung vor einem Monat an, in Zusammenarbeit mit dem US-Konzern Qualcomm im kommenden Jahr die ersten HSDPA-Mobiltelefone exklusiv für den britischen Netzbetreiber Vodafone liefern zu wollen.



In Japan wurden nun vom Netzbetreiber NTT DoCoMo drei Prototypen von HSDPA-Handsets vorgestellt, die zusammen mit den Herstellern Fujitsu, Motorola und NEC entwickelt wurden. Sie erreichen bei der Datenübertragung eine Geschwindigkeit von 3,6 Mbps und sind somit 10 Mal schneller als herkömmliche 3G Foma Handys. Damit sind sekundenschnelle Downloads und flüssige Videoübertragungen keine Zukunftsfantasie mehr. Für die Zukunft sind sogar Datenübertragungen von theoretisch 14 Mbps geplant.



Alle drei von NTT DoCoMo vorgestellten HSDPA-Handys werden Mitte Februar auch noch einmal auf der 3GSM Messe in Barcelona präsentiert. Im japanischen Handel werden sie voraussichtlich ab Juli erhältlich sein, wenn im Land der aufgehenden Sonne der HSDPA Service von DoCoMo gestartet wird.

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