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NSA infiziert weltweit rund 50.000 Netzwerke mit Spionage-Malware

25.11.2013 | 18:17 Uhr |

Der US-Geheimdienst hat aktuellen Berichten zufolge weltweit mehr als 50.000 Netzwerke mit Spionage-Malware infiziert.

Der niederländischen Zeitung NRC wurden in dieser Woche neue Geheimdokumente von Whistleblower Edward Snowden zugespielt. Dabei handelt es sich um eine Management-Präsentation aus dem Jahr 2012, in der die Datensammel-Aktionen der NSA erklärt werden. Aus den Dokumenten geht hervor, dass die NSA weltweit mehr als 50.000 Netzwerke mit Spionage-Malware infiltriert hat.

Über die Computer Network Exploitation (CNE) Taktik werden auf Netzwerk-Computern Schadprogramme installiert, ohne dass dies vom Besitzer bemerkt wird. Dafür hat der US-Geheimdienst laut den Dokumenten eine eigene Abteilung eingerichtet. TAO (Tailored Access Operations) beschäftigt den Angaben zufolge mehr als 1.000 Regierungshacker, die mit dem Sammeln von vertraulichen Daten auf der ganzen Welt betraut wurden.

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Die von der NSA installierte Malware verhält sich auf den Rechnern ihrer Opfer wie eine digitale Schläferzelle – sie kann per Knopfdruck an- und auch wieder abgeschaltet werden. Wie die Washington Post berichtet, werden derartige Operationen bei der NSA bereits seit 1998 durchgeführt.

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