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NSA hat 35 Regierungschefs abgehört

26.10.2013 | 12:01 Uhr |

Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel sind noch viele weitere Regierungschefs auf der ganzen Welt vom US-Geheimdienst NSA abgehört worden. Das offenbart ein Geheimdokument von Whistleblower Edward Snowden.

In der vergangenen Woche geriet der US-Geheimdienst NSA erneut in die Schlagzeilen. Die Behörde hatte das Smartphone von Angela Merkel abgehört. Neben der Bundeskanzlerin scheinen weltweit noch zahlreiche andere Regierungschefs zur Zielscheibe derartiger Lauschangriffe geworden zu sein. Das offenbart ein Geheimdokument von Whistleblower Edward Snowden im Besitz der britischen Zeitung The Guardian.

So sei der Geheimdienst über andere US-Behörden an Telefonnummern von insgesamt 35 hochrangigen Regierungschefs gelangt, um deren Kommunikation zu überwachen. Wie aus dem Memo hervorgeht, werden US-Beamte dazu ermutigt, ihre Telefonkontakte mit der NSA zu teilen und diese somit in die Überwachungssysteme des Geheimdienstes einfließen zu lassen. Von diesem Angebot scheinen einige Informanten auch regen Gebrauch zu machen. Laut dem Memo habe allein ein Kontaktmann ganze 200 Nummern zur NSA-Datenbank beigesteuert.

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Welche Regierungsvertreter von den Lauschangriffen betroffen sind, ist nicht bekannt. Im Geheimdokument aus Snowdens Fundus werden keine Namen genannt.

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