1885415

NSA-Skandal beschert DuckDuckGo beträchtlichen Nutzerzuwachs

14.01.2014 | 05:37 Uhr |

Die Datenspionage der NSA treibt immer mehr Nutzer zur alternativen Suchmaschine DuckDuckGo.

Die US-Geheimdienste hegen großes Interesse an den von den Suchmaschinen gesammelten Daten. Diese geben schließlich oft Auskunft über die Interessen und Absichten der Nutzer. Durch die NSA-Affäre sahen sich viele Anwender daher offenbar gezwungen, nach einer alternativen Suchmaschine Ausschau zu halten.

Von diesem Trend profitierte die noch relativ unbekannte Suchmaschine DuckDuckGo . In einer aktuellen Statistik der Betreiber ist von einer Verdoppelung des Traffics ab Mitte des Jahres 2013 die Rede. TechCrunch beziffert den Anstieg bei DuckDuckGo einen Monat nach den Enthüllungen von Edward Snowden von 54,4 Millionen auf 105,6 Millionen Anfragen.

Google-Alternativen: So suchen Sie besser im Netz

Der große Vorteil von DuckDuckGo ist nach Angaben der Betreiber die Tatsache, dass das Surf- und Suchverhalten der Anwender nicht überwacht wird. Aus diesem Grund nutze man keine Tracking Cookies, IP-Adressen werden ebenfalls nicht gespeichert. Perfect Forward Secrecy soll zusätzlich gewährleisten, dass eine erzwungene Herausgabe des SSL-Schlüssels keine rückwirkende Entschlüsselung der übertragenen Daten ermöglicht. Anfragen aus Europa werden über einen in den Niederlanden platzierten Server abgewickelt.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1885415