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NSA-Mitarbeiter tauschen Nacktfotos

20.07.2014 | 14:04 Uhr |

In einem Interview mit The Guardian packt Whistleblower Edward Snowden erneut über die fragwürdigen Arbeitsmethoden der US-Geheimdienste aus.

In dieser Woche hat Whistleblower Edward Snowden in einem siebenstündigen Interview-Marathon mit der britischen Zeitung The Guardian wieder einige interessante Details preisgegeben. Neben seiner nachdrücklichen Warnung vor Dropbox , berichtet Snowden auch über eine äußerst fragwürdige Büro-Tradition bei der NSA.

So würden sich die Mitarbeiter der NSA einen Spaß daraus machen, Nacktbilder, die bei Spähaktionen erbeutet wurden, untereinander im Büro zu tauschen. Diese Beispiele von Machtmissbrauch seien während Snowdens Tätigkeit für den Geheimdienst vor allem bei jungen Mitarbeitern zwischen 18 und 22 Jahren zu beobachten gewesen. Bei der Arbeit würden sie hin und wieder auf Nacktbilder stoßen. Diese hätten zwar meist nichts mit den Ermittlungen zu tun, doch könnten nur wenige der jungen Beamten widerstehen, die Fotos ihren Kollegen zu zeigen.

Ein Jahr nach Snowden: Die NSA-Spionage

Im Interview betonte Snowden außerdem, dass es ihn nicht stören würde, wenn er früher oder später in Guantánamo landen würde. Bevorzugen würde er jedoch eine Gerichtsverhandlung mit einer Jury. Snowden gehe jedoch davon aus, dass er auf absehbare Zeit in Russland bleiben werde, da ihm kein westliches Land Asyl angeboten habe.

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