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NSA-Mitarbeiter spähten untreue Lebenspartner aus

27.09.2013 | 16:05 Uhr |

Mitarbeiter des US-Geheimdienstes NSA haben ihre eigenen Ehepartner und Lebensgefährten ausgespäht. Das hat die NSA nun eingeräumt.

NSA-Mitarbeiter haben die von der NSA für das Ausspähen des Internets eingesetzten Technologien dafür verwendet, um untreue  Ehepartner, Freunde oder Freundinnen auszuspähen. Das hat die NSA in einem Brief einen US-Senator eingeräumt.

Die NSA weist aber Berichte darüber zurück, dass es tausende solcher Fälle gegeben habe. Stattdessen ist die Rede von 12 Fällen in den vergangenen 10 Jahren. In einem der Fälle soll eine NSA-Mitarbeiterin vermutet haben, dass ihr Mann untreu ist und die Telefongespräche von neun Frauen mit ausländischen Nationalitäten und einer Person mit US-Staatsbürgerschaft ausspioniert haben. Ein anderer NSA-Mitarbeiter soll aus Neugier nicht nur eine Suchanfrage über die gesammelten Kommunikationsdaten seiner eigenen Telefonnummer durchgeführt haben, sondern auch über die seiner Freundin. Die Anfragen zu seiner eigenen Kommunikation wurden vom System blockiert. Er gelang jedoch an die Daten über seine Freundin, die nicht US-Staatsbürgerin war.

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