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NSA-Direktor verteidigt PRISM

01.08.2013 | 12:39 Uhr |

Auf einer IT-Sicherheitskonferenz in Las Vegas hat der NSA-Direktor Keith Alexander PRISM verteidigt und hervorgehoben, dass schon viele Terror-Anschläge damit vereitelt worden seien.

Wie der NSA-Direktor Keith Alexander mitteilt, gebe es Kontrollen, welche sicherstellen würden, dass PRISM nur für den Kampf gegen den Terrorismus eingesetzt werde. Der Kongress habe das Programm außerdem untersucht und geurteilt, dass es legal sei. Das teilte er auf der Black Hat in Las Vegas mit. Die Black Hat ist eine IT-Sicherheitskonferenz, die regelmäßig stattfindet. Alexander versrpach außerdem, dass man nicht die Daten von unschuldigen Amerikanern sammeln werde und versicherte, dass man längst nicht alle möglichen Daten sammele. Es sei nicht richtig, dass die NSA alles sammele Der Ursprung von PRISM, erklärt der NSA-Direktor, läge in den Anschlägen auf das World Trade Center von 1993. Schon vor dem 11. September 2001 gab es damals einen großen Anschlag, bei dem die Türme durch Sprengstoff in der Tiefgarage gesprengt hätten werden sollen. Das Attentat richtete großen Schaden an, brachte die Türme aber nicht zu Fall.

Die Datensammel-Aktivitäten der NSA hätten, so Alexander weiter, bereits 54 Terroranschläge weltweit vereitelt. 25 davon hätten in Europa verübt werden sollen. Es gebe nur 22 NSA-Angestellte, die das Mithören von Telefonaten und das Mitlesen von E-Mails erlauben dürften, schränkt Alexander weiter ein und nur 35 könnten die gesammelten Daten durchsuchen.

Die meisten Zuschauer verhielten sich ruhig - der Vortrag dauerte rund eine Stunde - und hörten den Worten Alexanders gespannt zu. Einer soll den NSA-Direktor jedoch mehrfach unterbrochen und seine Erklärungen zu PRISM als "bullshit" betitelt haben.

Eine geheime Präsentation zeigt derweil, dass die NSA das ganze Internet überwacht und sogar in Echtzeit.

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