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Videospielemarkt in den USA wächst 2008 weiter

16.03.2008 | 14:52 Uhr |

Die US-Videospielverkäufe aus dem Hard- und Softwarebereich sind im Februar 2008 um 34 Prozent auf einen Gesamtumsatz von 1,33 Milliarden US-Dollar gestiegen. Das berichtet das Marktforschungsunternehmen NPD Group.

Besonders die beiden Next-Generation-Konsolen Nintendo Wii und Xbox 360 sind bei den Käufern sehr gefragt. Wie der Microsoft-Sprecher David Dennis bestätigte, hätte das Unternehmen die Auslieferungsmengen der Xbox 360 bereits erhöhen müssen. Weiteren Auftrieb erhofft sich Microsoft ab dem 29. April. Dann wird der vierte Teil der „Grand Theft Auto“-Reihe von Entwickler Rockstar Games in den Händlerregalen stehen. Der Actiontitel erscheint für Xbox 360 sowie PlayStation 3 und soll die Verkaufszahlen beider Konsolen in die Höhe treiben. Laut Publisher Take Two seien bereits mehr Vorbestellungen als erwartet eingegangen.

Michael Pachter, Analyst des Marktforschungsunternehmens Wedbush Morgan, erwartet, dass sich „Grand Theft Auto IV“ bis Oktober 2008 über neun Millionen Mal verkaufen wird. Rund 6 Millionen Exemplare davon, werden in den Spielesammlungen von Xbox 360-Besitzern landen, vermutet Pachter.

Die Gesamtverkaufszahlen an Konsolen-Harware in den USA stiegen im vergangenen Februar um 19 Prozent auf einen Gesamtumsatz von 480 Millionen US-Dollar. In der Hitliste der beliebtesten Konsolen steht Nintendos Handheld DS mit 587.600 verkauften Einheiten ganz oben, gefolgt von der Wii mit 432.000 Exemplaren. Microsofts Xbox 360 wanderte insgesamt 254.000 Mal über die Ladentheken. Die PlayStation 2 liegt mit 351.800 Einheiten noch immer vor ihrem Nachfolge-Modell PlayStation 3, welches sich 280.800 Mal verkaufte.

Im Software-Bereich konnten sich die Gesamtverkäufe um 47 Prozent auf 668,7 Millionen US-Dollar fast verdoppeln. Zu den Top 3 zählten hier der Ego-Shooter „Call of Duty 4: Modern Warfare“, der Action-Titel „Devil May Cry 4“ und Nintendos Minispiel-Sammlung „Wii Play“.

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