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NGI pleite?

27.12.2000 | 16:45 Uhr |

Beim Amtsgericht Hamburg soll der Internet Provider NGI einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens eingereicht haben. Nach einer Entscheidung der Regulierungsbehörde hatte NGI erst kürzlich bekannt gegeben, 2001 mit einem neuen Flatrate-Angebot an den Start gehen zu wollen.

Überraschungen gibt es immer wieder. So nun auch das Gerücht um die angebliche Pleite von NGI. Laut Informationen von teltarif.de und onlinekosten.de ist vor dem Amtsgericht Hamburg ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens eingereicht worden.

Unter dem Hinweis auf laufende Verhandlungen der Geschäftsführer war eine NGI-Sprecherin gegenüber der PC-WELT nicht zu einer Stellungsnahme bereit. Die Gerüchte über die Insolvenz wollte sie weder bestätigen noch dementieren. Eine offizielle Stellungnahme gebe es erst Anfang Januar.

NGI hatte im Sommer durch massive Werbung auf sich aufmerksam gemacht. Anfang Oktober musste NGI allerdings ihr Flatrate-Angebot vom Markt nehmen. Damals gab das Unternehmen der Telekom die Schuld an der Einstellung der Flatrate. Die "Financial Times Deutschland" berichtete damals, NGI schulde der Telekom 20 Millionen Mark für die Nutzung der Telekom-Leitungen.

Nach der Entscheidung der Regulierungsbehörde gab NGI bekannt, 2001 mit einem neuen Flatrate-Angebot an den Start gehen zu wollen.

Laut Informationen von onlinekosten.de soll NGI schon Anfang Dezember beim Amtsgericht Hamburg die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt haben.

Beim Amtsgericht Hamburg war die zuständige Abteilung nicht erreichbar. (PC-WELT, 27.12.2000, pk)

PC-WELT Report: Die Flatrate-Entscheidung

Ngi geht gegen T-Online vor (PC-WELT Online, 17.11.2000)

Flatrate: Durchbruch bei 50 Mark? (PC-WELT Online, 09.10.2000)

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