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NEC plant neue Strategie für den chinesischen Markt

04.04.2006 | 17:15 Uhr |

Der japanische Hersteller NEC plant auf dem chinesischen Markt seine Strategie zu ändern und in Zukunft verstärkt hochwertige Endgeräte anzubieten. Bislang hatte sich das Unternehmen auf die Entwicklung von Handsets für die Mittelklasse konzentriert, konnte damit in China jedoch keine Erfolge verzeichnen. Um seinen Ruf nicht dauerhaft zu schädigen, habe sich die Geschäftsleitung daher zu diesem Schritt entschlossen, erklärt Unternehmenssprecherin Akiko Shikimori.



Aufgrund der Umstellung im Produktangebot wird im kommenden Geschäftsjahr 2006/07 die Zahl der auf dem chinesischen Markt einführten Mobiltelefone im Vergleich zu den Vorjahren weiter zurückgehen. Wurden im vergangenen Geschäftsjahr noch 25 Modelle in den Handel gebracht, so werden es bis Ende März 2006 nur 20 Modelle sein. Im kommenden Geschäftsjahrs 2006/07 wird die Zahl auf etwa 15 Geräte sinken. Zugleich rechnet NEC mit weltweit zehn Millionen abgesetzten Endgeräten für 2005/06, das sind rund fünf Millionen weniger als bislang vermutet. Ob die Strategie auch in anderen Teilen der Welt umgesetzt werden soll, steht bislang noch nicht fest. Kürzlich präsentierte der Hersteller mit dem E353 ein neues UMTS-Handset für den europäischen Markt, derzeit ist das Gerät beim italienischen Netzbetreiber TIM erhältlich. Auch hier handelt es sich technisch eher um ein Mittelklasse-Produkt mit VGA-Kamera und nicht erweiterbaren 32 MByte internen Speicher.

Mehr Informationen:
» News: NEC e353 - Flaches UMTS-Handy für wenig Geld
» Datenblatt zum NEC N410i
» NEC-Modelle in der Übersicht

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