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Vista & Notebooks treibt die Unternehmenskosten in die Höhe

12.03.2008 | 15:41 Uhr |

Die Unternehmensausgaben für IT-Anschaffungen steigen derzeit stärker als die Inflationsrate. Besonders der Umstieg auf Windows Vista und die verstärkte Anschaffung von mobilen Rechner treiben die Kosten in die Höhe. Das ergab eine Umfrage unter 120 britischen Firmen im Auftrag des National Computing Centre (NCC).

Die Ergebnisse des National Computing Centre (NCC) stehen in Gegensatz zu den Aussagen anderer Marktforscher wie IDC und Gartner. Diese hatten für 2008 eher sinkende Kosten, zumindest bei Servern, vorausgesagt.

Laut NCC kalkulieren 58 Prozent der befragten Unternehmen mit Ausgaben in einer Höhe, die über der aktuellen Inflationsrate liegt. Durchschnittliche würden die IT-Etats von Unternehmen in Großbritannien demnach um 4,9 Prozent zulegen. Die Inflationsrate Großbritanniens lag im Januar 2008 bei 2,2 Prozent.

Dass ausgerechnet Windows Vista die IT-Kosten in die Höhe treibt, ist durchaus etwas kurios. Denn eigentlich wollen die meisten befragten Unternehmen derzeit überhaupt nicht auf Vista umsteigen und stattdessen möglichst lange noch Windows XP die Treue halten (derzeit setzen 71 Prozent der befragten Firmen noch auf Windows XP). Doch allein der normale Austausch der bestehenden Rechnerlandschaft durch neue Geräte mit Vista (und mit besserer Vista-fähigen Hardware) macht sich bei den IT-Kosten spürbar bemerkbar, in zwei Jahren dürften zudem Vista in den Unternehmen dominieren: Nach Schätzungen dürften in zwei Jahren bei 75 Prozent der Unternehmen Vista das meistbenutzte Betriebssystem sein.

Der zweite Kostentreiber sind mobile Geräte. Die Zahl der in Unternehmen eingesetzten Notebooks soll demnach in den nächsten zwei Jahren um 57 Prozent steigen, die Zahl der PDAs sogar um 134 Prozent. Der Anteil von Desktop-Rechner wird dagegen geringfügig sinken und zwar um zwei Prozent.

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