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NASA: Mondkolonie wäre mit großen Gefahren verbunden

14.10.2016 | 15:41 Uhr |

Einschläge von Trümmerteilen und Meteoriten verändern die Mondoberfläche kontinuierlich und treten häufiger auf als bislang angenommen.

Von einer Kolonie auf dem Mond erhoffen sich Weltraumorganisationen und Visionäre bessere Startbedingungen für Missionen zu weit entfernten Planeten. Eine solche Außenstelle der Menschheit ist nach neuen Erkenntnissen jedoch deutlich gefährlicher als bislang vermutet.

Einer aktuellen Studie zufolge wird der Mond ständig mit kleinen, aber sehr schnellen Trümmerteilen bombardiert. Derartige Einschläge erfolgen 100 mal häufiger als bislang angenommen. Entdeckt wurde diese Gefahr durch die NASA-Mission Lunar Reconnaissance Orbiter, die sich seit 2009 im Orbit des Mondes befindet. Anhand von 14.000 überlappenden Fotos wird deutlich, wie oft der Mond von Trümmern aus dem Weltraum getroffen wird.

Die Krater sind meist nur wenige Zentimeter groß, erreichen teilweise aber auch bis zu 42 Meter im Durchmesser. Aller 81.000 Jahre wird so die Oberfläche des Mondes komplett umgegraben. Eine Mondstation müsste diesen Gefahren trotzen. Ein Hotel auf dem Mond rückt damit in noch weitere Ferne.

Diese Anlage soll Strom aus dem Weltraum liefern

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