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Nokia startet mobile Spieleplattform

06.02.2008 | 10:19 Uhr |

Nokia hat nach langem Warten seine Spieleplattform N-Gage gestartet. Zunächst muss die Applikation First Access auf den Rechner geladen werden, nach erfolgreicher Installation auf dem Handy stehen bei N-Gage die ersten Spiele zur Verfügung. Allerdings ist die Nutzergruppe beschränkt - zunächst wird nur das N81 unterstützt.

Das lange Warten hat ein Ende. Heute startet Nokia eine Vorab-Version seiner Spieleplattform N-Gage, über First Access können sich Nutzer eines N81 die Applikation herunterladen. Sie muss auf dem Smartphone installiert sein, um Spiele aus dem Internet-Portal beziehen, testen und bei Gefallen auch kaufen zu können. Die Features von N-Gage werden im Laufe der Zeit freigeschaltet. Neben einem umfangreichen Spielekatalog soll auch die Liste der kompatiblen Endgeräte konsequent erweitert werden, denn bislang wird nur das N81 unterstützt.

Wer zufällig ein N81 in der Tasche hat und vor einem Internet-fähigen PC sitzt, kann sich die Applikation beim Anbieter herunterladen . Das Bundle ist mit einer Größe von 58,6 MB zwar recht umfangreich, beinhaltet neben der Anwendung aber drei Spiele, die testweise gezockt werden können. Wer die gesamte Datenflut nicht in einem Schwall herunter laden möchte, kann die Spiele auch einzeln auswählen. Zur Auswahl stehen: Space Impact (11,7 MB), System Rush (13,2 MB) sowie Hooked On mit einer Kapazität von stattlichen 28 MB. Eine ausführliche Anleitung steht im Forum von N-Gage First Access zur Verfügung.

Das Herunterladen der Applikation und von Spielen ist für den Nutzer kostenfrei. Wer sich die Inhalte über das Mobilfunknetz herunterlädt, zahlt allerdings den Datentransfer, zudem können die Spiele nur für begrenzte Zeit verwendet werden und erfordern bei dauerhafter Nutzung eine kostenpflichtige Lizenz. Nutzer ohne ausreichenden Datentarif sollten also besser auf eine WLAN-Anbindung warten, bevor sie neue Titel bei N-Gage herunterladen.

Mit N-Gage trifft ein alter Name auf ein neues Konzept. Nicht mehr das Endgerät steht im Mittelpunkt, sondern der Service. Seit dem Flop mit dem Gameboy-Handy-Mix N-Gage und dessen Nachfolger QD ist die Technik weit fortgeschritten und selbst Nokias Mittelklasse-Geräte bieten heute genügend Power, um flüssiges Spielen zu ermöglichen. Da scheint der Schritt nur konsequent, sich von der Hardware zu lösen. Bleibt nun abzuwarten, bis weitere Titel verfügbar sind die Anzahl der kompatiblen Geräte erweitert wird.

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