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Mydoom-Variante droht mit Angriff auf Antivirenhersteller

20.10.2004 | 09:56 Uhr |

Die Urheber des "Mydoom"-Wurms drohen mit einer Attacke gegen große Hersteller von Antivirenlösungen.

Vor einer neuen Version des "Mydoom"-Wurms warnen Sicherheitsspezialisten des Anbieters F-Secure in ihrem Weblog . Der Quellcode des Schädlings enthalte im Klartext eine Drohung des oder der Urheber, große Hersteller von Antivirenlösungen wie Symantec, F-Secure, Trend Micro oder McAfee anzugreifen. Wie diese Attacke aussehen soll, wird jedoch nicht beschrieben, berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche .

Dafür enthält der von F-Secure auf den Namen "Mydoom.AE" getaufte Wurm eine Schmähung gegen den niedersächsischen Schüler Sven J., der den "Sasser"-Wurms programmierte. Die Mydoom-Autoren machen sich darüber lustig, dass J., der mit seinem "Netsky"-Wurm einen regelrechten Krieg gegen die Schreiber von Mydoom und "Bagle" führte, von der Polizei geschnappt wurde und jetzt bei einer IT-Sicherheitsfirma arbeitet.

Die F-Secure-Experten gehen davon aus, dass Mydoom.AE sich nicht zu weit verbreiten wird. Das wäre untypisch für einen Wurm, der am Wochenende gestartet wird.

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