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Mutti ist sauer: Winamp-Macher verärgern AOL mit Tauschbörse "Waste"

02.06.2003 | 16:43 Uhr |

Der Medien- und Onlinekonzern AOL Time Warner hat die Tauschssoftware "Waste" zum Download bereit gestellt, mit der die Anwender nicht zuletzt auch Musikstücke des Plattengiganten munter miteinander austauschen können. Okay - der erste Satz stimmt nicht mehr ganz. Tatsache ist: In der vergangenen Woche hatten die Winamp-Macher (Nullsoft) - gleichzeitig Tochterunternehmen von AOL - eine Tauschbörse unter dem Namen "Waste" veröffentlicht. Keine 24 Stunden später zog AOL Time Warner allerdings die Notbremse und nahm die Tauschbörse wieder offline.

Der Medien- und Onlinekonzern AOL Time Warner hat die Tauschssoftware "Waste" zum Download bereit gestellt, mit der die Anwender nicht zuletzt auch Musikstücke des Plattengiganten munter miteinander austauschen können.

Okay - der erste Satz stimmt nicht mehr ganz. Tatsache ist: In der vergangenen Woche hatten die Winamp-Macher (Nullsoft) - gleichzeitig Tochterunternehmen von AOL - eine Tauschbörse unter dem Namen "Waste" veröffentlicht. Keine 24 Stunden später zog AOL Time Warner allerdings die Notbremse und nahm die Tauschbörse wieder offline.

Von der Nullsoft-Aktion scheint AOL etwas überrascht worden zu sein, denn entsprechend bissig fällt nun auch die Reaktion des Mutterkonzern aus. Waste sei unauthorisiert veröffentlicht worden. AOL geht sogar noch einen Schritt weiter und entzieht allen Anwendern, die die Software heruntergeladen und installiert haben, die Rechte daran. Die sofortige Löschung von "Waste" wird gefordert.

"Wenn Sie die Software heruntergeladen oder auf eine andere Art und Weise die Software erhalten haben, weisen wir sie darauf hin, dass Sie keinerlei legitimen Rechte daran besitzen. Sie müssen die Software und alle Kopien zerstören und von ihrem Rechner entfernen. Jede Lizenz, die Sie mit der Software erhalten haben, ist ungültig, widerrufen und beendet", heißt es auf der offiziellen Website zu Waste , auf der der Download für kurze Zeit verfügbar war. Zudem sei jegliche weitere Verbreitung der Software strikt untersagt und verstoße gegen mehrere Gesetze.

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