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Muss Amazon Eltern für In-App-Käufe entschädigen?

13.07.2014 | 15:17 Uhr |

Die US-Handelsaufsicht hat gegen Amazon Klage eingereicht, nachdem sich viele Eltern über die unbeabsichtigten In-App-Käufe ihrer Kinder beschwert hatten.

Die US-Handelsaufsicht FTC hat mitgeteilt, dass eine Klage gegen Amazon eingereicht wurde. Eltern haben sich darüber beschwert, dass Kinder für In-App-Käufe zur Kasse gebeten wurden. Die Tochter einer Mutter sollte beispielsweise 358 US-Dollar zahlen. Dabei konnten die Kinder oft gar nicht erkennen, dass allein das Antippen einer Funktion hohe Abbuchungen nach sich ziehen kann.

Die Handelsaufsicht befand, dass der Zahlungsvorgang in Apps von Amazon zu einfach ausfällt. So könnten Kinder das Konto der Eltern mit virtuellen Gegenständen wie Steinen oder Sternen ohne Begrenzung belasten.

Sollten die Abbuchungen der Kunden durch die Klage als unrechtmäßig deklariert werden, so muss Amazon die Beträge zurückbuchen. Außerdem fordern die Eltern eine Kindersicherung, mit der In-App-Käufe generell unterbunden werden können.

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Der Online-Händler behält einen Teil der durch In-App-Käufe entstandenen Umsätze, der Rest geht an die Entwickler der App und Werbetreibende.

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