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Musikindustrie warnt Tauschbörsennutzer via Instant Messaging

30.04.2003 | 17:20 Uhr |

Die US-Musikunternehmen warnen ab sofort Nutzer von Musiktauschbörsen wie Kazaa, Grokster und Morpheus mit Hilfe der in den Diensten integrierten IM-Tools (Instant Messaging). Die Vertreter der Musikindustrie weisen in den Botschaften darauf hin, dass das Herunterladen urheberrechtlich geschützter Dateien illegal ist. Gleichzeitig drohen sie den Anwendern Strafverfolgung an und fordern dazu auf, die Peer-to-Peer-Software zu deinstallieren.

Die US-Verbände RIAA (Recording Industry Association of America), AFM (American Federation of Musicians) und CMTA (Christian Music Trade Association) warnen seit kurzem Nutzer von Musiktauschbörsen wie Kazaa , Grokster undMorpheusmit Hilfe der in den Diensten integrierten IM-Tools (Instant Messaging). Das berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche.

Die Vertreter der Musikindustrie weisen in den Botschaften darauf hin, dass das Herunterladen urheberrechtlich geschützter Dateien illegal ist. Gleichzeitig drohen sie den Anwendern Strafverfolgung an und fordern dazu auf, die Peer-to-Peer-Software zu deinstallieren.

Laut RIAA ist das Versenden der Mitteilungen Teil einer Aufklärungskampagne, zu der auch Informationen auf der Website Musicunited.net beitragen sollen. Kritiker meinen jedoch, dass die meisten Tauschbörsennutzer nichts davon mitbekommen, weil sie die IM-Funktionen der Software deaktiviert haben.

US-Gericht erklärt Tauschbörsen Morpheus & Grokster für legal (PC-WELT Online, 28.04.2003)

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