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Musikindustrie nimmt japanische Filesharer ins Visier

28.04.2004 | 11:27 Uhr |

Nach den USA und Europa nimmt die Musikindustrie nun auch die japanischen Nutzer von Online-Tauschbörsen ins Fadenkreuz. Der Musikverband Recording Industry Association of Japan (RIAJ) hat eine Kampagne begonnen, in der die Filesharer via Instant Messenger über die rechtliche Folgen ihrer Aktivitäten aufgeklärt werden. Im Rahmen der Kampagne "Respect Our Music" sollen bis Ende Mai rund eine Million solcher Instant Messages verschickt werden.

Nach den USA und Europa nimmt die Musikindustrie nun auch die japanischen Nutzer von Online-Tauschbörsen ins Fadenkreuz. Der Musikverband Recording Industry Association of Japan ( RIAJ ) hat eine Kampagne begonnen, in der die Filesharer via Instant Messenger über die rechtliche Folgen ihrer Aktivitäten aufgeklärt werden. Im Rahmen der Kampagne "Respect Our Music" sollen bis Ende Mai rund eine Million solcher Instant Messages verschickt werden.

Die Kampagne zielt nicht nur auf einzelne Anwender, sondern auch auf Universitäten. In 1.200 Briefen werden die Administratoren der Bildungsreinrichtungen dazu aufgefordert, die Netzwerke abzusichern, damit die Nutzer keine illegalen Musik-Dateien mehr anbieten und saugen können. Laut Angaben der RIAJ hat die Aktion schon erste Erfolge gebracht und die Zahl der illegalen Uploads sei gesunken.

In den USA gab es bereits mehrere Klagewellen gegen Anwender und auch in Europa geht die Musikindustrie gegen einzelne Nutzer vor. Die Phonowirtschaft hat in Deutschland bereits damit begonnen, Strafanzeigen gegen Anbieter von illegalen Musikinhalten zu erstatten.

Gericht: Filesharing in Kanada legal (PC-WELT Online, 01.04.2004)

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