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Google Music bläst zum Angriff auf Apples iTunes

17.11.2011 | 13:22 Uhr |

Google hat die finale Version von Google Music vorgestellt und dabei auch viele neue Funktionen im Vergleich zur bisher verfügbaren Beta hinzugefügt.

Google Music war bisher nur als Beta-Version erhältlich. Am Mittwoch hat Google nun verkündet, dass der Musik-Cloud-Dienst das Beta-Stadium verlassen hat und nunmehr für die Öffentlichkeit verfügbar ist. Die schlechte Nachricht: Google Music ist zum Start nur für US-Nutzer verfügbar.

Highlight von Google Music: Jeder Nutzer darf kostenlos bis zu 20.000 Songs auf die Google-Server hochladen und diese per Stream auf jedem Gerät, wie etwa PC oder Android-Smartphone, anhören. Alle Songs werden dabei in der hohen Qualität von 320 Kbps als MP3 auf den Google-Servern abgelegt. Neu in Google Music: erworbene Songs können zusätzlich auf die Server hochgeladen werden und beeinflussen das kostenlose 20.000-Songs-Limit nicht.

Zum Start von Google Music hat Google auch einen neuen Web Music Player und eine neue Android Music App vorgestellt. Letztere dürfen US-Nutzer ab sofort im Android Market herunterladen und nutzen. Den Android Market erweitert Google außerdem um einen Musik-Bereich. Hier können neue Songs und Alben erworben werden. Zusätzlich wird die eigene Musik-Collection analysiert und zum Musik-Geschmack der Nutzer passende neue Songs offeriert.

Jeden Tag bietet Google auf Google Music auch einen Gratis-Song zum Download an. Den Start von Google Music zelebriert Google mit vielen hundert Songs, die vorübergehend gratis zum Download bereit stehen. Künstler und Bands dürfen in Google Music in eigenen "Hubs" für ihre Werke werben. Zum Start beteiligen sich beispielsweise die Rolling Stones, Pearl Jam und Coldplay, die nicht nur ihre aktuellen Alben zum Download anbieten, sondern auch Live-Konzerte und exklusiv für Google Music erstellte Interviews.

Google hat für Google Music mit drei der vier großen Plattenfirmen (Big Four) Verträge geschlossen. Dazu zählen Sony Music Entertainment, Vivendis Universal Music Group und EMI Music. Nur Warner Music Group beteiligt sich derzeit noch nicht. Hinzu kommen aber viele, viele unabhängige Plattenstudios, zu denen etwa INgrooves, cdbaby und Merge gehören.

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