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Last.fm startet kostenlose Free-On-Demand Musikplattform

24.01.2008 | 10:07 Uhr |

Die Online Musik-Community Last.fm bietet von nun an die Möglichkeit, kostenlos und in voller Länge Musikstücke von den großen vier Plattenstudios und über 150.000 Independent-Labels und -Künstlern anzuhören.

Der neue, kostenlose On-Demand-Service auf Last.fm wird durch die Unterstützung der Plattenfirmen Universal Music Group, Sony/BMG, Warner und EMI möglich. „Wir geben Hörern kostenlosen Zugang zu der besten Jukebox der Welt“, so Martin Stiksel, Chef und Mitbegründer von Last.fm. „Das Hinzufügen einer solch riesigen Sammlung von Inhalten wird auch zukünftig das Wachstum weiter ankurbeln“, hofft Leslie Moonves, Chef der CBS Corporation, die im Mai 2007 Last.fm übernommen hatte.

Der nun in den USA, Großbritannien und Deutschland gestartete kostenlose, weil werbefinanzierte Free-On-Demand-Dienst hat allerdings auch seine Grenzen: die jeweiligen Musikstücke dürfen nur drei Mal kostenlos angehört werden. Wer den Song dann erneut hören will, dem bietet Last.fm den Kauf des Titels über Partner wie Amazon oder iTunes an. In Kürze soll aber ein kostenpflichtiger Abo-Dienst vorgestellt werden, der das unbegrenzte Anhören der Songs erlaubt.

Zusätzlich zum Free-On-Demand-Service hat Last.fm den Start des „Artist Royalty“-Programms bekannt gegeben. Dieses Programm ermöglicht es Künstlern ohne Plattenvertrag, ihre Musikstücke bei Last.fm hochzuladen und im Gegenzug jedes Mal Geld zu erhalten, wenn ein Mitglied der Community das Musikstück anhört. Für Künstler ergibt sich dadurch die Möglichkeit, Millionen von Musikfans gratis ihre Musik anzubieten und gleichzeitig Geld zu verdienen.

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