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Münchner Linux-Projekt nimmt wieder Fahrt auf

30.09.2004 | 17:30 Uhr |

Der Münchner Stadtrat stimmte am Mittwochabend für die Weiterführung des international beachteten Linux-Projekts.

Die mögliche Einführung von Software-Patenten in Europa hat keinen Einfluss auf die Linux-Pläne der Stadt München. Der Stadtrat stimmte am Mittwochabend für die Weiterführung des international beachteten Linux-Projekts. Das berichtet unsere Schwesterpublikation Tecchannel .

Grundlage der Entscheidung war ein Rechtsgutachten, das die Stadt in Auftrag gegeben hat. Demzufolge ergebe sich aus der geplanten EU-Richtlinie zu computerimplementierten Erfindungen "keine Risikoverschlechterung", erklärte Peter Hofmann aus dem Amt für Informations- und Datenverarbeitung der Stadt München.

Anfang August stellte die Stadt die Ausschreibung für den Linux-Basis-Client, sprich die Software für die rund 14.000 Arbeitsplatzrechner, vorläufig zurück ( wir berichteten ). Auslöser war eine Recherche des Fördervereins für eine Freie Informationelle Infrastruktur ( FFII ), derzufolge allein der Basis-Client potenziell mehr als 50 europäische Patente verletze. Sowohl die Fraktion der Grünen als auch die der CSU hatten daraufhin eine Prüfung der rechtlichen Risiken gefordert.

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