München

Microsoft ruft deutsches Antivirus-Zentrum ins Leben

Dienstag, 26.07.2011 | 18:35 von Denise Bergert
Fotostrecke Microsoft eröffnet Antivirus-Labor in München
© Microsoft
Das Antivirus-Labor in Unterschleißheim soll zur Weiterentwicklung der eigenen Software dienen und so Partner und Kunden besser schützen.
Der Windows-Hersteller Microsoft hat in dieser Woche im Münchner Vorort Unterschleißheim ein Antivirus-Forschungslabor eröffnet. Der neue Bereich der Microsoft-Deutschlandzentrale soll helfen, das eigene Wissen über Würmer, Viren und Hacker-Angriffe weiterzuentwickeln. Davon sollen vor allem die neuen Cloud- und Security-Produkte des Unternehmens profitieren.

Als Pendant zum Microsoft MalwareProtection Center (MMPC) in den USA wird das Münchner Labor zur Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern genutzt. Kunden und Partner will man dadurch vor allem kürzere Reaktionszeiten bei Problemen bieten. Neue Erkenntnisse über Viren, Würmer und Co. will Microsoft zudem in neue Software einfließen lassen. So sollen vor allem die hauseigene Suchmaschine Bing, Windows Live, der Internet Explorer, Microsoft Security Essentials, Microsoft Forefront Endpoint Protection, Microsoft SharePoint, MSRT, Windows Intune, Windows Defender und der neue Cloud-Dienst Office365 von den Forschungsergebnissen des Labors profitieren.

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Unterschleißheim ist das zweite Viren-Forschungslabor von Microsoft in Europa. Die Leitung übernimmt die Schadprogramm-Expertin Katrin Totcheva. Neben eigenen Ergebnissen werden in die Forschung auch User-Feedback und Branchentrends mit einbezogen.

Dienstag, 26.07.2011 | 18:35 von Denise Bergert
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