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Mozilla senkt Website-Ladezeiten mit eigenem JPEG-Encoder

06.03.2014 | 18:24 Uhr |

Die Macher des Browsers Firefox starten mit Mozjpeg eine Software, die JPEG-Dateien um bis zu zehn Prozent schrumpft.

Webseiten bestehen aus einer Vielzahl an Bildern, die nicht nur auf die Bandbreite, sondern auch auf die Ladezeiten drücken. Mozilla, Macher des bekannten Browsers Firefox, will mit Mozjpeg eine Technologie etablieren, die Bilder im JPEG-Format noch weiter schrumpfen soll.

Das seit 1992 bestehende Dateiformat würde sich für Optimierungen anbieten, der neue Encoder von Mozilla reduziert die Größe der Bilder, soll aber die Qualität aufrecht erhalten. Die bereits verfügbaren Programme, die die Dateigrößen von JPEG-Dateien reduzieren, seien nach Ansicht von Mozilla noch nicht am Maximum der Platzersparnis angekommen.

Mit dem heute veröffentlichten Mozjpeg in der Version 1.0 bietet Mozilla eine Software an, die bis zu zehn Prozent der Dateigröße einsparen kann. Als Test diente eine Kompression von 1.500 Bildern im JPEG-Format, die auf Wikimedia zu finden sind.

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Weitere Optimierungen von Mozjpeg sollen in Zukunft dafür sorgen, dass die Dateigröße von Bildern noch weiter reduziert werden kann. Speziell Webseite-Betreiber könnten hiervon profitieren, da die Nutzer die Internetauftritte schneller aufrufen können.

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