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Neues Unternehmen wird sich um Weiterentwicklung kümmern

18.09.2007 | 09:48 Uhr |

Es ist entschieden: Ein neues Mozilla-Unternehmen wird sich künftig um die Weiterentwicklung und die Vermarktung von Mozilla Thunderbird kümmern.

Ende Juli hatte Mitchell Baker, Chefin der Mozilla Corporation, ihre Gedanken über die Zukunft von Thunderbird veröffentlicht und die Community aufgefordert, ihr Feedback zu geben. Nun ist eine Entscheidung getroffen worden.

„Mozilla ruft Internet Mail and Communications Initiative”, heißt es in er offiziellen Ankündigung. Basierend auf das Produkt Thunderbird, dessen Programmcode und die Marke plant Mozilla die Weiterentwicklung der Internet-Kommunikations-Software.


Ziel der Initiative ist es laut Mozilla, an der erfolgreichen Tradition von Firefox anzuknüpfen und auch für den Mail-Client ein stabiles Gefüge von Entwicklern und Programmierern „gedeihen zu lassen, um Neuerungen und Verbesserungen durch den Open-Source- und Community-Gedanken voran zu treiben.“

Die Leitung des auf Mail spezialisierten neuen Mozilla-Unternehmens übernimmt Dr. David Ascher, der bisher als CTO und VP Engineering bei ActiveState beschäftigt war, einem Anbieter von Entwicklungstools für verschiedene Programmiersprachen. Ascher ist laut Angaben von Mozilla seit dem Jahr 2000 in der Mozilla-Community aktiv und leitete zuletzt die Geschicke von Komodo, einer integrierten Entwicklungsumgebung auf die Mozilla basiert.


"Neuerungen im Bereich Mail und Kommunikation befördern unsere Vision einer breitgefächerten Auswahl an Internet-Software," so Mitchell Baker, Vorsitzende der Mozilla Foundation. "David Ascher ist seit vielen Jahren ein geschätztes Mitglied der Mozilla Community, und daher freuen wir uns, dass er bei Mozilla einsteigt, um diese wichtige Herausforderung zu meistern."

Das neue Tochterunternehmen für die Entwicklung, Erneuerung und Verbesserung von Internet-Mail und –Kommunikation wird als Tochtergesellschaft zur Mozilla Foundation geschaffen. Das neue Unternehmen wird von Mozilla mit einem Gründungskapital in Höhe von drei Millionen US-Dollar unterstützt.

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