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PC-WELT.de befragt Chefentwickler zur Zukunft von Firefox

10.03.2011 | 08:55 Uhr |

PC-WELT.de hatte die Gelegenheit, ein Gespräch mit Firefox-Chefentwickler Mike Beltzner über Firefox 4.0 und künftige Versionen zu führen. Dabei sprachen wir Beltzner auch auf die Probleme bei der Entwicklung von Firefox 4.0 an.

Anlässlich der Veröffentlichung von Firefox 4.0 Release Candidate hatte PC-WELT.de die Gelegenheit, in einer Telefonkonferenz Fragen an den Firefox-Chefentwickler Mike Beltzner zu stellen. Mike Beltzner ist für Firefox 4.0 verantwortlich und wird, wie Mitte Februar bekannt wurde, demnächst Mozilla verlassen.

Auffällig bei Firefox 4.0 war die doch vergleichsweise lange Entwicklungszeit, bei der sich die Veröffentlichung der finalen Version ständig verschob. Immerhin waren 12 Beta-Versionen von Firefox 4.0 notwendig, ehe jetzt der Release Candidate erscheinen konnte. Die finale Version von Firefox 4.0 wird voraussichtlich noch im März erscheinen.

Im Gespräch mit PC-WELT.de räumte Mike Beltzner ein, dass es Probleme bei der Entwicklung von Firefox 4.0 gegeben habe, weil zu viele neue Funktionen auf einmal in den Browser gesteckt wurden. Insbesondere bei der Behebung von Bugs habe dies zu Problemen geführt, die letztendlich auch immer wieder zu neuen Verzögerungen führten.

Beltzner versprach, dass man bei künftigen Firefox-Versionen will man diesen Fehler nicht mehr machen. "Wir werden häufiger neue Firefox-Versionen veröffentlichen, die dann aber nicht so viele Neuerungen enthalten", kündigt Beltzner an. Alle zwei bis drei Monate soll demnach eine neue Firefox-Version erscheinen. Neue Funktionen können so schneller an die Anwender ausgeliefert werden, in dem man sich seitens Mozilla auf die Implementation genau dieser neuen Funktion konzentriert, ehe man die nächste große Änderung in Angriff nimmt.

Wie sich das auf Firefox auswirken wird, zeigt die kürzlich veröffentlichte Firefox-Roadmap für 2011 . Dort heißt es: Ship Firefox 4,5,6 and 7 in the 2011 calendar year. Ob die Sprünge in den Versionsnummern immer so groß sein müssen, ließ Beltzner auf Nachfrage von PC-WELT.de offen.

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