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Mozilla-Mitarbeiter fordern Rücktritt von CEO Brendan Eich

28.03.2014 | 17:08 Uhr |

Mehrere Mozilla-Mitarbeiter fordern in dieser Woche den Rücktritt von CEO Brendan Eich. Der Grund: Eich hatte 1.000 US-Dollar für ein Gesetzesvorhaben gespendet, nach dem in der kalifornischen Verfassung nur noch die heterosexuelle Ehe staatlich anerkannt werden soll.

Der neue Mozilla-CEO Brendan Eich musste sich in dieser Woche der harschen Kritik seiner Mitarbeiter stellen. Erst wenige Tage im Amt, forderten mehrere Beschäftigte des Browser-Entwicklers nun den Rücktritt von Brendan Eich über Twitter.

Eich war in den vergangenen Monaten ins Visier der Gemeinschaft von Lesben, Schwulen, Trans- und Bisexuellen geraten. Grund dafür war eine Spende Eichs an die so genannte Propositon 8. Dabei handelt es sich um ein Gesetzesvorhaben, das eine Änderung in der kalifornischen Verfassung fordert. Nach dieser sollen nur noch heterosexuelle Ehen staatlich anerkannt werden. Der Mozilla-Chef unterstützte das Vorhaben mit einer Spende in Höhe von 1.000 US-Dollar.

Javascript-Vater Brendan Eich ist neuer Mozilla-Chef

Nachdem Eich zum Mozilla-CEO ernannt wurde, distanzierten sich bereits mehrere Entwickler vom neuen Browser-Chef. Nun ziehen auch die Mitarbeiter nach. Eich reagierte umgehend auf den drohenden Shitstorm und betonte, dass er sich öffentlich zur Bekämpfung von Diskriminierung verpflichten wolle. Man solle ihm nur ein wenig Zeit einräumen, diesen Worten auch Taten folgen zu lassen.

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