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Mozilla Foundation zahlt 2500 Dollar an deutschen Bug-Entdecker

01.04.2005 | 14:31 Uhr |

Der Nürnberger Michael Krax entdeckte in den letzten Monaten etliche Schwachstellen in Firefox. Für fünf der entdeckten Sicherheitslücken erhält er nun jeweils 500 Dollar.

Die Mozilla Foundation , Herstellerin der Open Source Browser Mozilla und Firefox, zahlt im Rahmen ihres "Bug Bounty" genannten Programms Belohnungen für entdeckte Sicherheitslücken. Der Nürnberger Michael Krax entdeckte in den letzten Monaten etliche Schwachstellen in Firefox. Für fünf der entdeckten Sicherheitslücken erhält er nun jeweils 500 Dollar.

Krax gab den Fehlern in Firefox, die in der aktuellen Version 1.0.2 behoben sind, Namen wie "Firescrolling" oder "Firespoofing". Chris Hofmann, Chefentwickler der Mozilla Stiftung, sagt dazu, das "Bug Bounty" Programm sei einer von vielen Wegen, auf denen die Mozilla-Entwickler sichere Software für die Anwender erreichen wolle.

Das Programm wurde im Jahr 2004 mit Unterstützung durch Sponsoren ins Leben gerufen. Bislang erhielten fünf Entdecker von Sicherheitsmängeln eine Belohnung aus diesem Programm. Der Browser Firefox wurde seit der Veröffentlichung der Version 1.0 über 30 Millionen Mal herunter geladen und konnte Microsofts Internet Explorer bereits einige Prozentpunkte Marktanteil abjagen.

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