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Mozilla-Entwickler akzeptieren Microsoft-Einladung für Vista-Treffen

24.08.2006 | 12:51 Uhr |

Microsoft hatte am Wochenende die Entwickler von Firefox und Thunderbird öffentlich zu einem Treffen eingeladen, um mitzuhelfen, dass die beiden Produkte problemlos unter Windows Vista laufen. Die Mozilla-Entwickler haben mittlerweile die Einladung angenommen.

Sam Ramji, Leiter des Open Source Software Lab bei Microsoft, hatte am vergangenen Wochenende öffentlich die Mozilla-Entwickler zu einem Treffen eingeladen, mit dem Ziel eine "1:1 Unterstützung für Firefox und Thunderbird" unter Windows Vista zu fördern.

Ramji hatte die Einladung sowohl per Mail verschickt als auch öffentlich in der Mozilla-Newsgroup mozilla.dev.planning publiziert . "Ich habe die Einladung an s…@mozilla.org ebenfalls geschickt, aber für den Fall das deren Spam-Filter @microsoft.com Mail-Adressen blockieren, poste ich es auch hier", witzelte Ramji.

In der Vergangenheit seien laut Angaben von Ramji nur Hersteller kommerzieller Software eingeladen worden. Er habe aber erreicht, dass dies auch auf Open-Source-Projekte erweitert wird. Bei dem viertägigen Treffen würden die Mozilla-Entwickler die Gelegenheit erhalten, sich mit den Vista-Entwicklern auszutauschen und bestehende Probleme zu lösen.

Mozilla-Entwickler Mike Beltzner hat die Einladung mittlerweile akzeptiert. Zwar gäbe es ohnehin schon Kontakte zu den Vista-Entwicklern, man habe aber Interesse, eine 1:1-Unterstützung von Firefox und Thunderbird unter Vista zu erhalten. Insbesondere bestehe Aufklärungsbedarf, welche Effekte der neue Sicherheitsmodus von Vista auf die Applikationen hat, wie die Infocards integriert und interagieren können werden und wie Daten in den bei Vista mitgelieferten Kalender und Adressbuch integriert werden können. Unabhängig davon rät Beltzner Microsoft dazu, weitere Details zu den bei Vista relevanten Änderungen zu veröffentlichen, damit auch andere Open-Source-Projekte davon profitieren können, die es sich nicht leisten können, Leute nach Redmond zu schicken.

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