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Mozilla-CEO Eich will nicht zurücktreten

03.04.2014 | 05:44 Uhr |

Mozilla-Chef Brendan Eich will nicht auf die Forderungen seiner Kritiker eingehen. Er wird den CEO-Posten beim Browser-Entwickler behalten.

Der neue Firefox-CEO Brendan Eich sah sich in der vergangenen Woche mit schweren Vorwürfen konfrontiert. 2008 hatte der Browser-Chef eine Spende an die sogenannte Proposition 8 in Höhe von 1.000 US-Dollar getätigt. Das Gesetzesvorhaben fordert eine Änderung der kalifornischen Verfassung, der zufolge nur noch heterosexuelle Ehen staatlich anerkannt werden sollen.

Eichs Unterstützer-Tätigkeit rückte den Mozilla-Chef ins Visier von Lesben, Schwulen sowie Trans- und Bisexuellen. Mehr als 70.000 Menschen unterzeichneten eine Petition, die Eichs Rücktritt als Mozilla-CEO forderte. Drei Vorstandsmitglieder von Mozilla sollen aufgrund der Enthüllung bereits zurückgetreten sein und die Dating-Website OKCupid ruft öffentlich zum Firefox-Boykott auf.

Mozilla-Mitarbeiter fordern Rücktritt von CEO Brendan Eich

In einem Interview mit dem IT-Magazin Cnet wies Eich in die Forderungen seiner Kritiker zurück. Den Posten als Mozilla-CEO wird er also nicht räumen. Eigenen Aussagen zufolge werde sich Eich aber künftig mit seiner persönlichen Einstellung zurückhalten – besonders, wenn Sie dem Ruf von Mozilla schadet. Eich habe sich zudem mit einigen Kritikern getroffen, um die Wogen zu glätten.

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