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Motorola-Tattoo könnte Passwort-Eingaben bald überflüssig machen

03.06.2013 | 05:38 Uhr |

Bei jedem Internet-Nutzer sammeln sich im Laufe der Jahre meist etliche Passwörter an, die dazu noch möglichst komplex und auch noch einzigartig sein sollen. Eine neue Technik von Motorola könnte dies bald überflüssig machen.

Wer sich viel im Internet bewegt, häuft beinahe zwangsläufig auch jede Menge unterschiedliche Passwörter an. Facebook, Twitter oder Mail-Account: Jeder Dienst verlangt nach einem möglichst komplexen Passwort. Mit Motorola-Tatoo könnte uns diese Last jedoch bald abgenommen werden. Motorola stellte die neue Technik nun erstmals auf der D11-Veranstaltung vor.

Produziert wird die elektronische Tätowierung von der Firma MC10 Inc. Wie die Technik im Detail funktioniert, wurde leider nicht verraten. Dafür versprach die Motorola-Mitarbeiterin Regine E. Dugan, dass man mit der Tätowierung künftig sämtliche Passwort-Eingaben umgehen könne. Das Tatoo besteht aus Silizium und vereint eine LED, einen Temperatur-Sensor, einen Elektrokardiogramm-Sensor sowie eine Funkantenne auf kleinstem Raum.

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Zudem wurde auf der D11 eine weitere Möglichkeit der Authentifizierung vorgestellt. Die sogenannte Proteus Digital Health Pill muss alle 30 Tage vom Anwender eingenommen werden. Über die Magensäure wird die Technik mit Strom versorgt und strahlt dabei ein 18-Bit-Signal aus, das dann wiederum vom Smartphone oder einem anderen Endgerät empfangen werden kann. Die amerikanische Gesundheits-Agentur US Food and Drug Administration hat keinerlei Bedenken und die Pille bereits zugelassen.

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